Willkommen

Jahr 2030 – Meilenstein für das Bistum Essen

  • Wird es genug Gläubige geben?
  • Wie viele Priester werden wir haben?
  • Kommen wir mit unserem Geld aus?

Das Bistum Essen wollte die Antwort auf diese Fragen finden und hat daher Mitte 2015 einen Pfarrei­entwicklungs­prozess (PEP) gestartet. Das ist ein­malig in ganz Deutsch­land! Mehrere Tausend Menschen haben in knapp drei Jahren in allen 42 Pfarreien in ehren­amtlichen Gruppen Ideen zusam­men getragen und diese schrift­lich in 42 Voten dem Bischof vor­gelegt. Darüber will diese Website, die es seit Anfang 2018 gibt, Auskunft geben. Und das Schlimmste ver­hindern!

Rechnet man alle Zahlen in den Voten zusammen, so werden möglicher­weise nach aktuellem Stand nur 91 von 262 Kirchen in unserem Bistum nach 2030 dauerhaft Bestand haben. Das heisst: zwei Drittel unserer Kirchen sind gefährdet! Genaue Zahlen finden Sie hier.

Diese Website will ebenfalls zeigen, welche fragwürdige Logik hinter diesen Plänen steckt, welche unsere Pfarreien „freiwillig“ in ihren Voten nieder­gelegt haben. Es ist nichts anderes als ein Umsturz, wie mit unseren Kirchen­steuern seit 1950 umgegangen wird. Ein vom Bistum angeordneter Umsturz „durch die Hintertür“, ohne dass nur ein klares Wort davon in den Voten steht. Das ist eine grobe Mißachtung der Mündig­keit aller Kirchenmitglieder und darf nicht hingenommen werden!

Wir fordern, dass lebendige Ge­mein­den keinesfalls ihre Kirche verlieren, nur weil es der „Rot­stift“ einer neuen Buch­haltung verlangt.

Wir sehen das nicht als unzeitgemäße „Kirchturmspolitik“ oder als Erhaltung von „Backsteinen“ an, sondern als Respekt vor mündigen Christen. Wir wollen weder am Alten hängen noch neuen falschen Propheten hinter­her­laufen. Wir müssen nicht auf Schritt und Tritt unsere Modernität unter Beweis stellen, aber verschanzen uns auch nicht hinter Traditionen.

Wir sind uns bewusst, dass dieses lokale Problem in unserem Bistum von den wirklich großen Fragen der Kirche im Moment völlig überschattet wird: Synodaler Weg in Deutschland, Miß­brauch, Zölibat, Frauen, Amazonas, Papst, Weltkirche und viele andere.
Viele Menschen lassen sich leider davon entmutigen und sie wollen sich mit ihrer örtlichen Gemeinde nicht mehr beschäftigen.

Wir fordern daher das Bistum Essen auf,

die vielen wichtigen und not­wendigen Diskussionen der „großen“ Fragen da­durch zu erleichtern, dass die unsinnige Um­setzung der PEP Voten einstweilen angehalten wird und den Menschen nicht noch zusätzlich Mut und Ener­gien raubt,

einen wirklichen Pfarrei-Erneu­erungs-Prozess (PEP 2)  vor allem im Glauben und auf der spirituellen Ebene anstatt nur eine „Entwicklung“ von Immo­bilien,

dass alle Pfarreien ihre Bilanzen jährlich veröffentlichen, damit das wahre Vermögen der Kirche (und nicht nur der bischöflichen Stühle) offenbar wird.

Bitte geben Sie uns Rückhalt durch Ihre Zuschriften, empfehlen Sie uns weiter und unterzeichnen unsere Online Petition Kein Ausverkauf von Kirchen im Bistum Essen!

 
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Wie Sie sich einbringen können

Medienecho

  1. 2018-02-15: WAZ-Mülheim: Pfarrei-Gremien sollten wirtschaftliche Daten darlegen
  2. 2018-08-14 Neues Ruhr-Wort: Die Abwärtsspirale aufhalten
  3. 2018-11 Broicher Blickpunkt: Initiativkreis unsere-kirche-2030.de
  4. 2019-01 Broicher Blickpunkt: Initiativkreis unsere-kirche-2030.de
  5. 2019-03-13 WAZ-Mülheim: Initiative will Kirchenbauten auch in Mülheim retten
  6. 2019-03-22 WAZ-Hattingen: Initiative will Kirchen im Bistum und in Hattingen retten
  7. 2019-06 Broicher Blickpunkt: Initiativkreis unsere-kirche-2030.de (1)
  8. 2019-07-17 WAZ-Essen: Initiative will Antonius Abbas retten
  9. 2019-10 Broicher Blickpunkt: Initiativkreis unsere-kirche-2030.de (2)

Warum Initiativkreis?

Sie sind bei unsere-kirche-2030.de genau richtig, wenn Sie sich ab und an über die Zukunft unserer Kirche und unserer Gemeinden Gedanken machen. Lesen Sie ausführlich hier über uns, ganz kurz hier über unsere Ziele und ein Frage- und Antwortspiel.

Wir bieten auch der Presse eine direkte und schnelle Orientierung.

Die obigen Fragen sind nicht nur im Bistum Essen von Bedeutung. Daher wollen wir auch gerne „über den Tellerrand“ schauen und sehen, wie andere es machen.

Das Bistum Essen hat Mitte 2015 einen Pfarrei­entwicklungs­prozess (PEP) gestartet. Das ist einmalig in ganz Deutschland! Sie können sich hier über seine Grundlagen und alle Ergebnisse informieren.

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