Risiken und Nebenwirkungen

Wenn Sie das erste Mal diese Webseite besuchen, bringen Sie immer Ihre ganz persönlichen Erwartungen mit.

Diese wollen wir nicht enttäuschen!

Wir wollen also kurz beschreiben, was wir NICHT sind und was wir NICHT wollen!


Das Bild (Logo) hier oben zeigt die Silhouette einer modernen Kirche mit einem Glasdach, durch das sehr viel Licht ins Innere strömt.

  • Wir bewegen uns auf kirchlichem Boden: wir wollen weder die Kirchensteuer abschaffen, noch die ganze (katholische) Kirche.
  • Auch die großen gesellschaftlichen, nationalen oder weltkirchlichen Fragen nehmen wir zwar sehr aufmerksam wahr, aber halten uns dazu eher zurück.
  • Wir wollen möglichst viele unserer Kirchen im Bistum Essen erhalten und sie nicht aus rein fiskalischen Gründen „einsparen“.
  • Kirchen sollen wie bisher baulich unterhalten werden, wenn deren Gemeinden lebendig und aktiv genug sind, dass sie mit viel Engagement und Einsatz ein offenes und einladendes Haus Gottes führen. Sie sollen nicht „arm“ gerechnet und „eingespart“ werden.
  • Kirchenvorstände sollen die von ihnen frei beschlossenen wirtschaftlichen Maßnahmen in der Phase „Handeln“ des PEP vorerst nicht umsetzen. Oder nur dort, wo dies im Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden geschieht.
  • Gemeinden, die ihre Kirche erhalten wollen, sollen nicht in pastorale Ersatzräume abgedrängt werden.
  • Wir wollen keine deprimierende Stimmung von „Nun gibt es kein Zurück mehr“ im Bistum, welche das Vertrauen und die Hoffnung der Mitglieder enttäuscht. Wir wollen die Abwärtsspirale anhalten.
  • Wir suchen nach wirklichen Signalen und Erneuerungen, die nicht nur rhetorisch gemeint sind, sondern die Menschen wirklich positiv berühren.
  • Wir würden gerne den Pfarrei-Entwicklungs-Prozess (PEP) anhalten und in einen Pfarrei-Erneuerungs-Prozess (PEP 2) umwandeln.

Was ermutigt uns zu dieser Hoffnung?

 

Wir bewegen uns auf dem Boden von Papst Franziskus, welcher die Laien ermuntert, sich nicht „als Befehlsempfänger der Hierarchie zu betrachten, sondern als Teilhaber an der rettenden Mission der Kirche, zu der alle vom Herrn durch Taufe und Firmung gerufen sind.“

Und wir stimmen ihm zu, wenn er sagt: „Wir brauchen Laien, die etwas riskieren, die sich die Hände schmutzig machen, die keine Angst davor haben, auch mal einen Fehler zu machen, die vorwärts gehen. Wir brauchen Laien mit einer Zukunftsvision, nicht ein­geschlossen in die kleinen Dinge des Lebens.“

Und wir folgen unserem Bischof, der in seinem Hirtenwort 2019 ausdrücklich zum „Miteinander und dass wir in diesen schwierigen Zeiten achtsam und behutsam miteinander umgehen“ aufruft. Er gibt uns mit auf den Weg, dass „die Zeiten der Tabus vorbei sind und dass jede Frage gestellt werden kann.“

Der Bischof will also das pastorale Leben erhalten, für ein gutes Miteinander sorgen und kein Gegeneinander sehen. Er will, dass wir einander respektieren und geschwisterlich miteinander umgehen.


Auf dieser Webseite geht es also um finanzielle Fragen. Wie kann man Kirchen, die von der Einsparung bedroht sind, aber deren Gemeinden sich selbst noch für aktiv und lebensfähig halten, erhalten? Es geht also – in einem einzigen Wort – um GELD! Bitte beachten Sie aber:

Wir wollen nicht JEDE Kirche er­halten und auch nicht um JEDEN Preis. Es muss schon „Sinn“ machen.


  • Wir sind der Meinung, dass die Voten der Pfarreien im Pfarrei­entwicklungs­prozess (PEP) in vielen Fällen nicht die Meinung der Basis­gemeinde wiedergeben.
  • Wir entwickeln keine eigenen pastoralen Programme oder innovativen Konzepte, mit denen das Gemeindeleben modernisiert oder erneuert werden kann, sondern sind gerne bereit, diese nach Kräften zu fördern.

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…

Weitere Aussagen zu unserem  „Programm“ finden Sie hier über uns, ganz kurz hier über unsere Ziele und dazu ein Frage- und Antwortspiel. Lesen  Sie auch unser Manifest: Aufruf zur Gründung.


Wo kämen wir hin,
wenn alle sagten,
wo kämen wir hin,
und niemand ginge,
um mal zu schauen,
wohin man käme,
wenn man ginge.

Kurt Marti, Pfarrer und Dichter


Und nun wünschen wir Ihnen einen guten Aufenthalt auf unserer Webseite.

 

Teamwork

Mithilfe gesucht

Rechnungswesen – Bilanzierung

Du hilfst uns beim Lesen und Auswerten von Bilanzen. Die deutschen Diözesen verwenden seit ca. 2010/2011 die Doppelte Buchführung (vorher: Kameralistik) und veröffentlichen ihre von Wirtschaftsprüfern geprüften Jahresabschlüsse. Die Strukturen der Abschlüsse sind aber nicht unbedingt leicht vergleichbar. Allein die Beantwortung, welche Diözese das meiste Vermögen hat, fällt schwer. Oder wie hoch denn die Schlüsselzuweisungen insgesamt sind, welche an die Pfarreien aus Mitteln der Kirchensteuer weitergegeben werden.

Unterstütze uns, damit wir in Diskussionen mit den Finanzexperten des Bistums und unserer Kirchenvorstände wenigstens einigermaßen auf Augenhöhe mitreden können.

Auch unsere Pfarreien im Bistum sollten seit 2014/2015 die Doppelte Buchführung eingeführt haben. Angeblich arbeiten die meisten von ihnen immer noch an ihrer Eröffnungsbilanz. Es gibt keine „amtlichen“ Berichte des Bistums zu diesem Thema und die Pfarreien verbergen sich hinter absolutem Schweigen. Eine veröffentlichte Bilanz hat auch noch niemand gesehen.

Unterstützte uns, damit wir unseren Kirchenvorständen die richtigen Fragen stellen können und damit wir in naher Zukunft eine bessere Transparenz erreichen.

Idealerweise bist du Steuerberater oder -Gehilfe oder Wirtschaftsprüfer, egal ob Anfänger oder Experte. Auch wenn du Bilanzbuchhalter bist oder in deiner eigenen Firma die betreffende Verantwortung hast, wirst du wissen, wie sehr wir dich brauchen.

Recht

Du kennst dich im Staatsrecht, Bereich öffentliches Recht, Körperschaften und vielleicht sogar etwas im Kirchenrecht aus. Jedes Bistum veröffentlicht seine kirchenamtlichen Regelungen in seinem Amtsblatt, hier für das Bistum Essen, und in anderen Rechtsquellen.

Du musst durchaus keinen Abschluss haben. Auch wenn du das Fach studierst oder vielleicht Kirchengeschichte oder ein anderes theologisches Fachgebiet kennst, wirst du uns gut helfen können.

Du kannst im Hintergrund bleiben

Wenn dein Name deinen Kunden oder Mandanten auf dieser Website nicht begegnen soll, dann kannst du gerne vollkommen im Hintergrund bleiben.