Die Evangelien – die Fakten

Unter „Evangelien“ verstehen wir die vier sog. „kanonischen“ Evangelien, welche die Namen Matthäus (Mt), Markus (Mk), Lukas (Lk) und Johannes (Jh) tragen.

  1. Die Namen der Evangelien bedeuten nach heutiger Kenntnis nicht, dass ihre Autoren auch so hießen.
  2. Über die Autoren sind keine gesicherten Erkenntnisse bekannt.
  3. Man weiß nicht, ob Mt und Jh die gleichnamigen Apostel waren.
  4. Es ist nicht bewiesen, dass Mk Schüler des Apostels Simon Petrus und Lk einer des „Apostels“ Paulus von Tarsus gewesen ist. Es gab Schüler dieser beiden, die tatsächlich so hießen, aber man weiß nicht, ob sie Evangelien geschrieben haben.
  5. Lk hat auch die Apostelgeschichte geschrieben.
  6. Es gibt viele Fragmente, die jeweils kleine Bruchstücke eines Evangeliums enthalten.
  7. Das älteste Fragment ist ein Papyrus aus dem Jahre 125 mit wenigen Worten aus Jh.
  8. Mt ist durch ein Blatt eines Papyrus aus dem frühen 3. Jh bezeugt.
  9. Es gibt keine Handschrift, die ein vollständiges Evangelium allein enthält.
  10. Es gibt nur Handschriften, in denen sie entweder alle oder nur Mt, Mk und Lk vorkommen.

Beharrlichkeit

„Würdet ihr beharrlich bitten –
          Abba würde euch geben.
Würdet ihr beharrlich suchen –
          Abba würde euch finden lassen.
Würdet ihr beharrlich anklopfen –
          Abba würde euch öffnen.“

Mt 7,7. Rückübersetzung aus dem Aramäischen von Günther Schwarz.

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Anders Kirche sein: Baustelle Transparenz

Die Entwicklung bei uns im Bistum Essen geht weiter. Die deutschen Bischöfe haben einen neuen Vorsitzenden. Er will Brücken bauen, nicht spalten; aber es soll trotzdem „voran“ gehen. Wünschen wir ihm viel Glück und Erfolg bei dieser schwierigen Aufgabe. Der synodale Prozess ist unter­wegs. Der Papst kämpft für eine glaub­würdige Kirche weltweit.

Man weiß schon kaum noch, was man alles verfolgen soll (und kann).
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