Ich gehe in mich

Ich gehe in mich. Bemühe mich darum. Will es jedenfalls.

Professor Heinemann?

Ja, den habe ich als Ordinarius im Studium erlebt. Toller Hecht! Meine Sammlung der Belegübersichten aus dem Studium – das auf “Jura” zu beschränken mir etwas allzu öde vorgekommen wäre – nennt für das Wintersemester 1971/72 die Veranstaltungsnummer 010100 – Probleme und Möglichkeiten eines ökumenischen Kirchenrechts,  2 Semester­wochen­stunden, “Stein / Heinemann”.

Damals – ach ja, damals!! herrliche Zeiten !! – galt noch das freie Wort! Dr. iur. Dr. theol. Albert Stein stellte sich vor, er sei ein “Weißer Rabe”. Evangelisch – Kirchenrechtler! Dabei hatte doch Martin – der 2017 wieder jubelnd “gefeierte” – das kanonische Recht “in die Tonne” geworfen – um einmal einen gertrudinianisch-referentiellen Jetztzeitbegriff zu verwenden.

Epistularweistum

Und ich werde – vielleicht – auch den Begriff “Epistularweistum” überdenken. Seltsam – zum 24.4.2020 nenne ich es eigentlich stets mit größtem Lob! “
Als treues folgsames Schäfchen folge ich unserem Bischof Overbeck im Epistularweistum vom 24.4.2020 S. 2: “Halten Sie per …. E-Mail ….. Kontakt “. Das vollzieht sich treu ergeben hiermit.”

Aber vielleicht sollte ich als Akademiker auch sorgsam differenzieren. “Bei dem was in der jetzigen Bischofslandschaft geschieht…” – um zu zitieren – kann ich ja das beanstandete Element “Weistum” weglassen und bisweilen ersetzen durch den juristisch-klassischen Begriff “Schmutz und Schund”. Meine Schul-, Jugend- , Gymnasialzeit und sogar Studienzeit wurde jedenfalls nicht “befleckt” durch Appelle oder gar Bereitschaftserklärungen, Schwulenpaarung zu “segnen”.

St. Gertrud

“Sorgen” wegen “Personen in der Pfarrei” St. Gertrud? Leider habe ich da nicht die Schlüsselgewalt, aber seit dem Kommunionunterricht 1960/61 neige ich dazu, gerade zu Ostern die Meßfeier als “das Wesentliche unseres Glaubens” – um erneut zu zitieren – anzusehen. Seither habe ich mich – in vorauseilendem Gehorsam zu den Damen Dr. Barley und Lambrecht – intensiv mit der Geschichte des III. Reichs befasst und werte sie im Kampf gegen heutige Gefahren aus. Die SS ließ im KZ Dachau Meßfeiern zu. Von außen nicht individuell erkennbare “Personen in der Pfarrei” St. Gertrud handhaben das sperrend derzeit schärfer als die SS im KZ damals. Insoweit mache ich mir Sorgen.

Ich stelle hierzu den neuzeitgeistig-correcten “faktencheck” anheim.

Nochmals Prof. Heinemann

Ach, noch der arme Professor Heinemann. Mit dem ihm zugeschriebenen Zitat “GERECHTIGKEIT OHNE GNADE IST KEINE GERECHTIGKEIT” dürfte er wohl in der Hölle braten – unrettbar, “Vertuscher”.

Jedenfalls nach Meinung “gewisser_‘#’*/Innen” Weichhirn-Trullas bzw. Tru/o/lleriche. Das sind die Fans des im Hamburg als solcher bekannt gewordenen “RICHTER GNADENLOS”.

Hamburg

Ach ja, Hamburg! Ein weites Feld … !

Auch ich hege da, gerade in diesen Tagen, “den Verdacht, darüber nachzudenken, dass der Glaubensbegriff, Gnade und Barmherzigkeit, auch auf Bischöfe, ja sogar den hl. Vater, zutrifft.” Um erneut zu zitieren.

Ist das noch wesentlichere “Kürze”? Auch darin soll ja “W….” liegen können!


“Wort zum Sonntag”.

Ergeben grüßend.

Egon Peus


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