Positive Reaktionen

Schon vor dem offiziellen Startschuss Mitte 2015 haben sich Pfarreien im Bistum Essen mit lokaler Entwicklung beschäftigt. So zum Beispiel Christus König, Halver, Kreis Altena. Als es daher mit dem PEP los ging, war man schon voll im Thema drin.

Bistumsweit haben mehrere tausend Menschen in zahllosen Gemeindeversammlungen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen getagt, nachgedacht, haben Umfragungen und Erhebungen gemacht und sich alle Gebäude vom Keller bis unters Dach angesehen.

Den Weg finden

Dabei war es durchaus kein Nachteil, dass sich alle Gruppen erst einmal selbst „erfinden“ mussten und das eigene Vorgehen frei planen konnten. Das schweisste alle Mitglieder bald zusammen und am Ende waren alle meist richtig zufrieden mit dem Erreichten und manchmal auch richtig stolz auf das Ergebnis, egal ob es dann wörtlich im Votum zu lesen oder „nur“ ein Zwischenergebnis war.

Ernte

Der PEP und seine Erfahrungen hat ausnahmslos alle die Schwerpunkte und Ziele ihrer eigenen Pfarrei deutlicher erkennen lassen. Es ist allen klar geworden, wie wichtig es ist, fern und nahe Stehende immer wieder mitzunehmen und immer wieder Einladungen auszusprechen. Alle sehen die Bedeutung der Vernetzung mit möglichst vielen Aktiven in der näheren oder weiteren Umgebung und die Wichtigkeit des voneinander Lernens. Kommunikation und Transparenz bewahrt uns frühzeitig davor, dass wir falsche Wege einschlagen.

Alle sind im Grunde der Hoffnung, dass sie ihrer Pfarrei ein neues zukunftsfähigeres Gesicht geben konnten. Dabei wurden durchaus nicht überall immer nur erfreuliche Erkenntnisse gesammelt. Manches fiel auch auf, das in der Vergangenheit vielleicht „übersehen“ worden war. Auf jeden Fall spüren die Meisten, jetzt wieder viel deutlicher die Menschen rechts und links von sich wahrzunehmen.

Auf jeden Fall gibt es jetzt im Bistum Essen in Gestalt aller abgegebenen Voten eine reiche Sammlung an Beobachtungen, die ein sehr farbiges und vielseitiges Bild des katholischen Lebens im Bistum enthält. Die Auswertung kann noch viele weitere übergreifende Erkenntnisse zutage fördern. Es ist klar, dass sich auch viele kritische Aspekte ergeben, von denen auf dieser Website sicher auch mehrere noch eine Rolle spielen werden. Das ist bei einem so großen Projekt, für das es in der deutschen Bistumslandschaft bisher kaum Vorbilder gibt, auch gar nicht anders zu erwarten.

Dem Bistumsteam gebührt jedenfalls im Großen und Ganzen ein großes Lob und Kompliment dafür, das Projekt überhaupt angestoßen zu haben und es über viele Untiefen und Schwierigkeiten zu diesem von Vielen so positiv bewerteten Stand geführt zu haben.

Jetzt sind Sie dran

Haben Sie auch am PEP mitgewirkt? In einer Arbeitsgruppe? In einer Gemeindeversammlung? Haben Sie Fragebögen beantwortet? – Was sind denn Ihre Eindrücke? Wie ist es denn für Sie gelaufen? Was haben Sie mitgenommen? Was hat Ihnen gefehlt?

Bitte schreiben Sie Ihren persönlichen Kommentar.

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