Putin: Kommentierte Rede zum Tag des Sieges

Ansprache des russischen Präsidenten bei der Militärparade.
V. Putin

Liebe Bürgerinnen und Bürger Russlands!
Liebe Veteranen!
Kameraden, Soldaten und Matrosen, Unteroffiziere und Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere!
Kameraden Offiziere, Generäle und Admiräle!

Ich gratuliere Ihnen zum großen Tag des Sieges!

Die Verteidigung des Vaterlandes, als über sein Schicksal entschieden wurde, war immer heilig.

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Gedenktage

Das Ende des zweiten Weltkriegs ist mit verschiedenen Gedenktagen verbunden, die in verschiedenen Ländern gesetzliche Feiertage sind, außer in Deutschland.

  • 25. April: Tag der Befreiung Italiens (Italien)
  • 5. Main: Tag der Befreiung (Dänemark, Niederlande)
  • 8. Mai: Tag der Befreiung (Norwegen), Tag des Sieges (Frankreich), Tag des Sieges über den Faschismus (Slowakei)
  • 9. Main: Tag des Sieges und des Friedens (Armenien), Tag des Sieges (Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Serbien, Russland, Slowakei, Tadschikistan, Tschechien, Turkmenistan, Ukraine), Tag der Befreiung (Guernsey, Jersey), Europe Day and Victory Day Over Fascism (Kroatien), Europatag (Luxemburg, Kosovo), Volkstrauertag (Usbekistan)

Was geschah damals?

Am 20. April 1945, seinem 56. Geburtstag, verfügte Adolf Hitler, dass die Reichsregierung von Berlin nach Schleswig-Holstein umziehen solle, das zu dem Zeitpunkt noch von der Wehrmacht gehalten wurde. Lediglich Joseph Goebbels und Martin Bormann blieben als Regierungsmitglieder mit Hitler in Berlin, welches von der sowjetischen Armee bedroht war. Ab dem 23. April tagte die Regierung in der sog. „Nordfestung“, deren Kommandant der Großadmiral Karl Dönitz war.

Hitler beging am 30. April in Berlin Selbstmord und bestimmte Dönitz in seinem „politischen Testament“ zu seinem Nachfolger als Reichspräsident, der sein Amt mit einer Rundfunkansprache am 1. Mai antrat. Nach dem Gesetz über den Nachfolger des Führers und Reichskanzlers vom 13. Dezember 1934 konnte Hitler „für den Fall seines Todes oder sonstiger Erledigung der in seiner Person vereinigten Ämter des Reichspräsidenten und Reichskanzler seinen Nachfolger“ selbst bestimmen. Allerdings war dieses Gesetz stets als „Geheime Reichssache“ behandelt und nie bekanntgemacht worden, weshalb Zweifel an seiner Wirksamkeit bestehen. Eine andere Legitimation hatte Dönitz nicht. Zwar hatte ihn Hitler noch zu einem „heroischen“ Untergang des Reiches beauftragt, jedoch bestand Dönitz Bedeutung darin, die Kapitulation einzuleiten.

Hier die Kapitulationsurkunde von Berlin.

Geschichte Russlands und der Ukraine

Russische Politiker und Intellektuelle werfen uns Mitteleuropäern oft vor, trotz der räumlichen Nähe ahnungslos in Sachen russischer Geschichte und Landeskunde zu sein. Das ist leider nicht ganz falsch. Dem will dieser Beitrag so gut es geht etwas abhelfen.  Aus gutem Grund spielt darin die Ukraine eine besondere Rolle. Sie war sowohl Vorläufer des russischen Zarenreiches, in dem sie dann politisch aufging, behielt in ihm allerdings ihre ethnische Eigenständigkeit, was in der Sowjetunion als eigene Teilrepublik zum Ausdruck kam, die auch als Gründungsmitglied der Vereinten Nationen (UN) auftrat. Aber wir wollen nicht vorgreifen…

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Warum

Warum lässt Gott das alles zu?

Diese Frage sucht zur Zeit Raum in Millionen von Herzen und Köpfen. Sie wird in der Geschichte nicht zum ersten Mal gestellt. Jeder von uns wird seine eigenen Beispiele vor Augen haben. Die besten Theologen haben sie beleuchtet, schon oft, haben sie von innen und von außen analysiert. Und wir alle miteinander haben noch nie eine nur halbwegs überzeugende Antwort darauf gefunden.

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Eine heilige katholische Kirche

Etwa 1,3 Milliarden römisch-katholische Christen bekennen weltweit im großen Glaubens­bekenntnis, dass sie an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche glauben. Nach dem lateinischen Anfangswort dieses Gebets heißt es auch das Credo. Auf Latein heißen die vier obigen Eigenschaften der Kirche unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam. Weil Latein keinen unbestimmten Artikel kennt, müsste man unam jedoch stärker als einzig, einzigartig übersetzen. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat das Credo einmal ausführlich erläutert.
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